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Erster Deutscher Fantasy-Club e.V. - edfc

 

 

Die Brennnesselfeiertage - Fantasia 172/173

Textprobe:                                                        

Am Fuße eines Bergrückens stand eine Ansammlung von Einfamilienhäusern. Der Bergrücken wurde „Berg der verpassten Winde" genannt, weil die Wolken sich meistens an seiner weniger bewohnten Seite abregneten und die sich Winde abschwächten. Ein ausgedehntes Brennnesselfeld erstreckte sich zwischen ihm und den Häusern. Dort wurden am selben Tag Hermine und Veit geboren.

Der Vater des Jungen besaß eine große Fabrik, in der Computer hergestellt wurden. Als er die Firma gegründet hatte, hatte er ein Logo erdacht, welches deutlich sichtbar in Steinplatten an der Außenwand des Gebäudes angebracht war:

  Com
  + puter
  = schlau.

...   

Über das Ergebnis des Zusammenwirkens von Computervirus, Zeitungs-Enten und Werwolf

Textprobe:                              

An einem sonnigen Tag im Dezember standen verschiedene Menschen am Fluss und beobachteten eine Gruppe Enten, denen sie ab und an Brot zuwarfen, worauf die Enten kurz untertauchten. Ein paar hundert Meter flussaufwärts lag die Universität. Hier, in der Nähe der Mündung in einen längeren Fluss, aber erstreckten sich Parkanlagen und die Altstadt. Der Lärm der Straße war kaum zu hören, lauter war da das Quaken der Enten.

 So standen hier zwei Geschwister mit ihren Großeltern. Die Kinder verbargen ihre blonden Haare unter Wollmützen, Oma und Opa ihre schon ergrauten Haare unter Pelzmützen.

Der zwölfjährige Paul Peter, der sich gern Pauter nannte, fragte seine Großeltern:

„Wann gehen wir wieder nach Hause?“

Worauf seine Großmutter erwiderte:

„Ist doch so schönes Wetter, wir bleiben noch. Am Computer habt ihr schon lange genug gespielt!“

Jetzt fragte seine elfjährige Schwester Karoline Else, die sich gern Karolse nannte:

„Warum die Enten nur nicht weiter schwimmen?“

Da entgegnete ihr Großvater:

„Du weißt doch, wie der Bürgermeister von Wesel heißt?“

„Ja: Esel!“

„Und ebenso ist dir auch bekannt, was die Studenten essen?“

„Ja: Enten!“

„Siehst du, und deshalb trauen sich die Enten nicht weiter in Richtung der Universität!“

....   

                                                       

Neues vom Teufel mit den drei Plutoniumhaaren - Textprobe

Ein schmaler Grat führt die Seelen der Toten vom letzten Lichttunnel hin zu der Stelle, an der die erste Vorentscheidung getroffen wird, wer in die Hölle und wer in den Himmel darf.

Heimlich haben ein Engel und der Teufel unterhalb dieses Grates einen runden, schwarzen Spiegel aufgestellt, aus dem immer ein Spruch ertönt, wenn eine Seele vor ihm steht. Hiermit wollten sie ausprobieren, ob sie es schaffen könnten, dass, entsprechend dem Empor und Nieder, bei einer guten Seele tatsächlich das letzte Wort des Spruches mit einem E anfängt und bei einer bösen Seele mit einem N.

 

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