Bücher und Ebooks

Home 
Über mich 
Favoriten 
Links 
Links 
Kontakt 

 

[Märchen][edfc][Eigene Bücher und eBooks]

Zu den eBooks:

  Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

  Rotmaschti: Augis und Zahnis Sommer mit dem kleinen Rotbarsch

 

Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz ...

 

 

... den alle erhalten können – je nachdem, wie sie ihn sich vorher stufenweise verdient haben

 

Anfang:

„Seht, der Brausebrecher hat wieder zugeschlagen!“, rief der dreizehnjährige Niclas, genannt Nicky, aus  ....

Die Titelseite zog ihn in ihren Bann, wie schon mehrmals in den vergangenen Wochen:

Mit der Schlagzeile vom Einbrecher, der in jedem Haus, in das er einbrach, ein Brausetütchen hinterließ.

Am Abend ...

Jetzt saß Felix Xaver Drickberg selbst vor dem Monitor, konnte der Neugierde nicht widerstehen, irgendetwas daran zog ihn an …

... und was er nun sah, kam ihm teilweise bekannt vor, wennauch aus sehr alter Zeit. Dies und die Software „Thombtopping“ – das waren zwei Sachen, die in ihm Erinnerungen an jemanden wachriefen, aus Zeiten, in denen man ihn allgemein „Yxick“ nannte. Ebenso die schwarzhaarige, dünne Kämpferin – auch diese erinnerte ihn an ein bestimmtes Mädchen aus jener Zeit!

Zu jener Zeit nämlich - am Tag, an dem die Biene Maja erstmals im Fernsehen lief ...

Nach dieser Stunde hatte die Klasse Mathematik, in der gerade die Bruchrechnung anfing. Hier stützte Thombi seinen Kopf auf den Arm und sah zur Tür hin.

Frau Biegmann, die knapp dreißig Jahre alte Lehrerin, fragte ihn:

„Thomas, hast du in der letzten Stunde gut aufgepasst?“

Da nickte Thombi leicht, änderte seine Haltung aber nicht.

Die Lehrerin fuhr fort:

„Dann erklär doch allen nochmals, was Zähler und Nenner in einem Bruch sind!“

Jetzt richtete sich Thombi auf und sah zur Lehrerin hin, sein Rücken blieb allerdings immer noch leicht gekrümmt. Er erwiderte:

„Der Zähler ist wie ein Zebra, das sich aufbäumt und wegrennt – muss wohl über dem Strich stehen! Und wat ‚Arschloch’ genannt wird, muss sich darunter befinden!“

„Na gut, wenn du es dir so leichter merken kannst“, meinte Frau Biegmann und zeichnete einen Bruch an die Tafel, während Thombi mit dem Stuhl kippelte.

Zum Verlag

Zur Literaturagentur

                                                         

Zum Video auf YouTube

 

In diesem Video der Geschenkbuchkiste enthalten:

Aufgenommen auf einer speziellen Selfpublishing-Seite!

von Sabrina Hennrich

Auch als eBook erhältlich, hier das Amazon-Cover:

Rezension bei lovelybooks

 

Kindle-Preview:

 

Andere Ausgabe:

auch bei lokalen Buchhandlungen erhältlich, etwa hier:

Pustet

Rupprecht

 

 

nach oben

 

Ein weiteres eBook, erhältlich bei Amazon:

 

Kindle-Preview:

Seite 99 - hier gratis zu lesen!

Taschenbuchausgabe Als TASCHENBUCH hier erhältlich

 

Aufgenommen auf einer speziellen Selfpublishing-Seite!

von Sabrina Hennrich

      Leseprobe:

          Kapitel 1 : Der fischförmige Reitplatz

           

Auguste,ein zwölfjähriges Mädchen mit rötlichen Haaren, erkannte das Wiehern und rief:

„Roträuber, komm her!“

Dieses Pferd, ein Fuchs, hieß eigentlich „Seeräuber“.

Wegen seiner besonders starken Rotfärbung hatten ihn die Kinder jedoch vor einiger Zeit „Roträuber“ getauft.

Der Zaun um den Reitplatz, der gleich neben der Halle für schlechteres Wetter lag, war wie ein Fisch geformt. Dadurch wollte Herr Quallensen, der Besitzer, an seine Heimat am Meer erinnert werden, die mehr als hundert Kilometer entfernt lag. Und der Sand auf dem Platz erinnerte ihn an den dortigen Strand.

Auch Auguste konnte sich so schon auf ihren bevorstehenden Urlaub an der Nordsee einstimmen.

Auf Roträuber ritt Petra, aus ihrer Klasse, die sie immer „Petrete“ nannten, deren blonde Haare unter ihrer Reitkappe größtenteils verborgen lagen und die ihr zurief:

„Was willst du denn hier, Augi? Ist doch viel zu gefährlich, wenn du auf einem Pferd sitzt! Du würdest es ja nicht einmal sehen, wenn ich dem Pferd das Geschirr aus dem Maul nehme und an deinem Steigbügel befestige!“

Trotz der Hitze trugen beide Mädchen lange Hosen und Stiefel – Auguste Jeans und Gummistiefel, Petrete richtige Reithosen und Reitstiefel. Oben trugen sie Tops ohne Ärmel.

Petretes Armreifen klapperten beim Galoppieren. Trotzdem hörte Auguste deutlich die Schritte hinter sich, roch zudem einen bekannten Schweiß, und drehte sich um.

„Du kannst mich nicht erschrecken, Alficus!“, sagte sie zu dem Jungen, der ihr nun gegenüber stand. Die rote Schrift auf dessen weißem T-Shirt konnte sie nicht eindeutig entziffern, aber sein Gesicht und seine blonden Locken schon noch. Er war ebenfalls aus ihrer Klasse und hieß Alfred Marcus, wurde von allen „Alficus“ genannt.

„Das nächste Mal werde ich noch leiser sein!“, erwiderte er, und Petrete sagte:

„Kannst du lesen, was auf seinem T-Shirt steht? Dort steht nämlich geschrieben: Augi darf nicht reiten, höchstens auf einem Schaf!“

 „Komm, Petra, lass sie!“, rief Herr Quallensen vom anderen Ende des Platzes. Er kam auf die Kinder zu und sagte:

„Im Ernst, Auguste: Ich könnte es auch nicht verantworten, dich reiten zu lassen! Du musst verstehen, dass es riskant wäre, mit deiner Sehbehinderung!“

Heute roch er nicht nur nach Stall, sondern auch nach Fisch – offenbar war seine Schwiegermutter aus Baxhaven zu Besuch. Diese brachte immer alle möglichen Fische und Meeresfrüchte mit, auch schon ältere.

Petrete meinte:

„Sag ich doch! Du würdest ja dort drüben die Brennnesseln überhaupt nicht sehen! – Aber ... falls du in den Ferien auf einem Fisch, gar einem Schwertfisch reiten kannst, wirst du das auch auf einem Pferd schaffen!“

Auguste erwiderte, halb missmutig, halb trotzig::

„Ok, die Wette gilt!“

„Heiß heute, nicht?“, sagte Herr Quallensen und schüttelte den Kopf.

          Kapitel 2: Die Zauberhandtücher

 

Gerade träumte Auguste so schön von einem Aquarium. Darin starrte sie ein Fisch, der ähnlich wie ein Goldfisch aussah, mit großen Augen an.

Zacharias träumte von der Schultüte, die er bald erhalten sollte, an seinem ersten Schultag. Darin befanden sich Schokoladenplätzchen, bei deren Anblick ihm das Wasser im Mund zusammen lief. Aber keine Plätzchen in Form von Tieren – die liebte seine Schwester bereits zur Genüge. Bei ihm sollten es lieber schnelle Autos sein. Oder Waffen, mit denen er etwa einen Drachen oder Löwen besiegen könnte. Löwen mochte er schon eher; diese hatten eine ähnlich rote Mähne wie seine Schwester, an deren Haaren er immer wieder gerne zog.

Jäh wurden beide aus ihren Träumen gerissen, als das Auto anhielt und ein plötzlicher Regenschauer gegen die Scheiben prasselte.

„Das schöne Wetter vom Juli scheint vorbei zu sein“, meinte Frau Krumblum, die Mutter der beiden Kinder.

Herr Krumblum, der Vater der Kinder, erwiderte:

„In den nächsten Tagen soll sogar ein Sturm aufkommen!“

„Alle rasch aus dem Auto!“, rief die Mutter aus.

Deren schwarze, kurz geschnittene Haare und braune Augen schienen gar nicht zur Familie zu passen: Beide Kinder hatten die blonden bis rötlichen Haare und die grünen Augen von ihrem Vater. Dafür hatte Zacharias die schlanke Gestalt von seiner Mutter geerbt, die für eine Frau ziemlich groß war. Auguste hingegen schien eher ihrem Vater nachzueifern, der kaum größer als seine Frau und zudem ziemlich rundlich war. Beide Elternteile waren jetzt sechsunddreißig Jahre alt.

„Reicht uns doch bitte schon mal die Schirme von hinten!“, bat der Vater seine Kinder und drehte sich nach hinten um. Die Kinder kraulten erst einmal kurz seinen dichten, rotblonden Vollbart, dann holten sie die Regenschirme hervor.

Nun standen sie auf dem Parkplatz vor einem zweistöckigen Gebäude aus roten Ziegeln, darauf ein großes Schild mit der Aufschrift „Pension Heimdall“.

„Dies wird also unser Heim für die nächsten Wochen sein“, meinte Auguste, worauf ihr Vater erwiderte:

„Ja; aber Heimdall war ein germanischer Gott – kann ich euch demnächst näher erklären!“

...

„Willkommen“ stand auf einem bunten Schild am Eingang, doch dies beachteten sie in ihrer Eile kaum. Drinnen mussten sie sich erst einmal kurz schütteln, bevor sie an den Tresen traten.

Hier befanden sie sich in einer kleinen Empfangshalle, die an ein Esszimmer grenzte. Der Boden war mit einem roten Teppich ausgelegt, und an den Wänden hingen Bilder vom Meer und von Fischern.

„Schönes Wetter haben Sie uns mitgebracht!“, meinte lachend die Wirtin am Tresen, eine etwa dreißigjährige Frau mit langen, braunen Haaren und einem weißen T-Shirt.

„Ich bin Frau Klippschulze, führe mit meinem Mann diese Pension“, sagte sie und fuhr fort:

 „Tragen Sie sich bitte hier ein, dann zeige ich Ihnen die Zimmer!“

nach oben

 

Instagram

Norbert Sch.

 

 

[Home][Über mich][Favoriten][][Links][Kontakt]


Copyright (c) 2016 Norbert Schimmelpfennig. Alle Rechte vorbehalten.

webmaster@norbert-schimmelpfennig.de